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VERSÖHNUNG HEUTE – 75 Jahre Besetzung des Sudetenlandes

Einladung zum ökumenischen Gedenkgottesdienst am 03.Oktober 2013

in der evangelischen Friedenskirche in Eger, Tschechien

VERSÖHNUNG HEUTE – 75 Jahre Besetzung des Sudetenlandes

TSCHECHISCHE VERSION - ČESKÁ VERZE

pdf  VERSÖHNUNG HEUTE - 3. 10. 2013 - Einleitung

pdf  VERSÖHNUNG HEUTE - 3. 10. 2013 - Predigt

pdf  VERSÖHNUNG HEUTE - 3. 10. 2013 - Dialogen

pdf  VERSÖHNUNG HEUTE 3. 10. 2013 Pressmitteilung (1)

pdf  VERSÖHNUNG HEUTE - Plakat - PDF

VERSÖHNING HEUTE - 3. 10. 2013 - Fotogalerie

Tag des Herrn: „Vergebt uns, wenn ihr könnt ..."

Mit dem Münchner Abkommen, das in der Nacht vom 29. auf den 30.September 1938 geschlossen wurde, wurde der Anschluss der mehrheitlich von Sudetendeutschen bewohnten Gebiete des heutigen Tschechien an das Deutsche Reich geregelt. Dieser Vertrag wurde zwischen den Regierungschefs Großbritannien, Frankreichs, Italiens und des Deutschen Reichs unterzeichnet, ohne Einbeziehung der Regierung der Tschechoslowakei! Über Nacht verlor nun die noch junge Tschechoslowakei neben ca. 3 Millionen Einwohnern auch beinahe 29.000km² ihres Territoriums[1]. Hinzu kam, dass fast der gesamte tschechoslowakische Verteidigungsgürtel und alle Befestigungsanlagen, die gegen einen möglichen militärischen Angriff des Deutschen Reiches mühsam aufgebaut wurden sich auf dem Gebiet des abgetretenen Sudetenlandes befanden. In Folge des Münchner Abkommens kam es dann zu ersten Umsiedlungen im großen Stil: Ca. 400.000, meist nach dem ersten Weltkrieg angesiedelte, Tschechen[2] mussten das Grenzgebiet verlassen und einige Sudetendeutsche zogen von ihren innerböhmischen und -mährischen Wohnorten ins Sudetenland. Die ca. 50.000 im Sudetenland lebenden Juden[3] mussten mitunter überstürzt fliehen. Nur wenige haben damals bereits erkannt, dass das Münchner Abkommen nicht dem erhofften Friedenserhalt (Appeasement-Politik Englands) und dem damals beschworenen Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen diente, sondern lediglich den Auftakt für den bevorstehenden Zweiten Weltkrieg darstellte.

Die Besetzung des Sudetenlandes erfolgte im Zeitraum vom 01. bis 10.Oktober 1938 und wurde  propagandistisch inszeniert, begleitet von den politischen Größen des nationalsozialistischen Deutschen Reiches. Am 03.Oktober 1938 fand in der Nähe von Antonshöhe, an der Straße zwischen Haslau und Franzensbad, eine Imbiss-Pause Adolf Hitlers, Henleins, Himmlers, Keitels und weiterer NS-Größen statt, wie das unten stehende Bild[4] aus dem deutschen Bundesarchiv belegt. Wie viel unfassbares Leid begann mit diesem scheinbar fröhlichen Gastmahl, das auch in der Vertreibung der Sudetendeutschen endete!

Adolf Hitler 1938 Imbiss-Pause zwischen Haslau und Franzensbad

Im ökumenischen Kreis „UNA SANCTA“[5], der aus deutschen und tschechischen Pfarrern, Priestern und Pastoren besteht, entstand der Wunsch 75 Jahre nach diesem Ereignis am 03.Oktober einen deutsch-tschechischen ökumenischen Versöhnungsgottesdienst zu halten.

Aus diesem Grund laden die katholische und evangelische Pfarrei von Eger in Zusammenarbeit mit dem Kreis „UNA SANCTA“ am 03.Oktober 2013 zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst ein. Vor dem Gottesdienst wird ein freiwilliger Gedenk- und Gebetsmarsch von Franzensbad nach Eger stattfinden (ca. 8km).

Beginn des  Gedenk- und Gebetsmarsches ist am Do, den 03.Oktober 2013 um 15:30 Uhr in der orthodoxen Kirche der Heiligen Olga in Franzensbad (Adresse: Kollárova 8, 351 01 Frantiskovy Lazne). Von dort werden wir betend, singend oder einfach nur schweigend gemeinsam nach Eger pilgern.

In der evangelischen Friedenskirche in Eger wird um 18:30 Uhr der ökumenische deutsch-tschechische Wortgottesdienst beginnen (Adresse: ul. 26. dubna 529/5, 350 02 Cheb).

Das Thema lautet:
„VERSÖHNUNG HEUTE – 75 Jahre Besetzung des Sudetenlandes“

Abendmahl, Simon Ushakov, 1685

Nach dem Gottesdienst wird es noch Gelegenheit zum persönlichen Austausch, Gespräch und Kennenlernen im evangelischen Gemeindesaal neben der Friedenskirche geben.

► Ein Rücktransport für Teilnehmer des Gedenkmarsches nach dem Gottesdienst, von Eger nach Franzensbad kann organisiert werden. Es wird aber um eine vorherige Anmeldung per e-mail bei Pfarrer Petr Hruska (Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript.) gebeten.

Für die katholische und evangelische Pfarrei in Eger

Petr Hruška und Pavel Hejzlar

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Tag des Herrn: „Vergebt uns, wenn ihr könnt ..."

Kontakte für weitere Auskünfte

Die Pfarrer der einladenden Egerer Gemeinden:

Ansprechpartner

für die tschechische kath. Presse

für die tschechische evang. Presse

Name

Farář Mgr. Petr Hruška, Th.D.

Farář Dr. Pavel Hejzlar

Anschrift

Kostelní nam. 15

CZ- 350 02 Cheb

ul. 26. dubna 529/5

CZ- 350 02 Cheb

e-mail

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Telefon

00420 / 608 656 557

00420 / 723 022 144

Deutsche Unterstützer bei der Vorbereitung des ökumenischen Gottesdienstes:

Ansprechpartner für die deutschsprachige Presse

Name

Ulrich Blobner

Diakon i.R. Gerhard Roßbach

Anschrift

Hennebacher Str. 12

Rohrbach

D-08648BadBrambach

Reuth 5

D-08645 Bad Elster

e-mail

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Telefon

0049/(0)37438/219756

0049/(0)37437/2604

 


[1]    Zahlenangaben nach: SCHENK, Hans: Die böhmischen Länder – Ihre Geschichte, Kultur und Wirtschaft (Band 1 der Reihe „Historische Landeskunde: Deutsche Geschichte im Osten“ herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen), Verlag Wissenschaft und Politik, Bielefeld, 1993, S. 103

[2]    Hans SCHENK schreibt von mindestens 373.000 umgesiedelten Tschechen.     in: Ebd., S. 105

[3]    http://www.sudeten.de/cms/?Historie:1919_-_1945#Abkommen (Zugriff auf Webseite am 05.07.2013)

[4]    Quelle der Fotografie: www.bundesarchiv.de  Bild Inventar Nr.: Bild 183-H13192, originale Bildunterschrift: Adolf Hitler auf der Fahrt nach dem durch deutsche Truppen besetzten Eger bei einer Imbiss-Pause auf der Straße zwischen Franzensbad und Eger am 3.10.1938. Beschreibung der abgebildeten Personen (von rechts): General Wilhelm Keitel, Konrad Henlein, Adolf Hitler, General Walter von Reichenau, Reichsführer-SS Heinrich Himmler und General Heinz Guderian. Nach unseren Informationen scheint es aber, dass sich diese "Imbiss-Pause" zwischen Haslau und Franzesbad stattgefunden hat, irgendwo in der Nähe von Antonshöhe, zwischen den Dörfer Poustka (Ödt) und Mýtinka (Grün)... Siehe auch diese VIDEO.

[5]    Die Bezeichnung „UNA SANCTA“ ist dem lateinischen Glaubensbekenntnis der Christen entnommen und erinnert an die „eine heilige Kirche“. Dadurch soll der in diesem Begegnungstreffen gelebte und praktizierte Wunsch nach grenz- und konfessionsüberschreitender Einheit verdeutlicht werden.

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